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Jakob Friedrichs
Volker Schmidt-Bäumler
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Die Geschichte unseres Namens


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Stationen unserer Geschichte

oder "wie aus uns echte Superstars wurden"


1986lernen wir uns auf einer Gemeindefreizeit kennen. Nach dem abendlichen Ritual von Jakob, im Schlafanzug "Johnny be good" zu singen und dabei ein unglaubliches Gitarrensolo auf die imaginäre Luftgitarre zu zaubern, entschließen wir uns mit anderen zu einer Bandarbeit, um die gemeinsame Blödheit zu konzentrieren: Es entsteht die 5-köpfige Band "Aus der Dose".

1987entwickelt sich bei uns beiden der Wunsch einer Duoarbeit, weil wir zwei keinen Bock mehr haben, so schwere Boxen zu schleppen. Am 14. November 1987 halten wir als nimmzwei das erste offizielle Konzert in Aachen. In der Garderobe hinter der Bühne klingt es nach richtig vollem Saal. Uns ist bewusst, dass das ein historischer Moment ist und der große Durchbruch kurz bevor steht! Als wir die "Bühne" (haha) betreten, sitzen vor uns sage und schreibe 18 (!) Zuhörer (wobei wir einen davon noch selber mitgebracht haben und ein weiterer ein Baby war...). Ende des Jahres entstehen die Fotos für das erste nimmzwei- Plakat im Weiterstädter Moor, wo wir uns den Hintern abfrieren (wie kann man auch nur so blöd sein und im Winter draußen Fotos machen...?).

Am 22. Juli 1988 erscheint die in Eigenregie entstandene und selbstproduzierte erste Produktion "Wer fragt schon nach Senf?" als MC, die wir idiotischer Weise als Werbegag mit einer Tüte Senf verkaufen und jahrelang Stunden damit zubringen, die blöden Dinger auf die Cassettenhüllen zu kleben. Noch unverständlicher ist uns, warum sich diesen Senf Tausende gekauft und auch noch angehört haben...! Egal, heute ist diese Produktion jedenfalls auf ausdrücklichen Wunsch endlich auch auf CD erhältlich.

1989 wird auf dem Kirchentag in Berlin die Multimediashow FAN vorgestellt. Dafür werden mit uns als Hauptdarsteller extra Fotos in Los Angeles und San Francisco geschossen, holla! Insgesamt wird FAN von 8.500 Menschen auf dem Kirchentag in drei Tagen besucht. Unglaublich!

1990 verdoppelt sich die Anzahl der Konzerte auf ca. 60 Stück im Jahr.

1991 unterbrechen wir unser Studium und schieben ein vollzeitliches Jahr für die Musik ein. Im Januar/Februar entsteht unter Produzent Jonathan Böttcher die zweite selbstfinanzierte Produktion "Unter 4 Augen", die dann im April 1991 erscheint. Neben 110 Konzerten besuchen wir diverse Seminare und versuchen uns als Straßenmusiker in München, wo das ja angeblich so toll klappen soll. Wir brauchen allerdings erst mal 3 Tage, um diese beknackte Genehmigung zu bekommen, mit der man dann auf der Straße spielen darf. Nachdem wir sie endlich in der Hand halten, nutzt uns diese allerdings gar nichts, weil es eh dauernd anfängt zu regnen, wenn wir spielen wollen und dürfen. Und selbst als wir dann endlich dazu kommen, scheint uns eigentlich auch gar niemand zuhören zu wollen. Wir beenden diesen glorreichen Ausflug unserer Karriere im Kino... - wo sonst! Nur der Kassierer schaut ein wenig verwirrt, als wir dort mit unserem vollbeladenen Bollerwagen einziehen...

Ende 1991 laufen auf SUPERCHANNEL insgesamt 5 Sendungen des ERF namens "clip & klar", bei denen in drei Sendungen nimmzwei als "running Gag" auftritt. Jetzt sind wir also auch endlich Fernsehstars (die leider aber trotzdem immer noch niemand kennt - denn wer guckt schon SUPERCHANNEL???).

Im August 1993 entsteht unter Produzent Günther Illi die dritte Produktion "Wir wollen nur deine Seele!", die Ende Oktober 1993 veröffentlicht wird. Außerdem arbeiten wir ab diesem Jahr als Darsteller in der Kinder-Comedy-Sendung "FLOP SHOW" mit, die dann ab 1995 regelmäßig im ZDF und später im KINDERKANAL zu sehen ist (jetzt sind wir aber wirklich Fernsehstars, oder?). Die Anzahl der Konzerte beläuft sich wie auch in den folgenden Jahren 1994 und 1995 auf ca. 60 im Jahr.

1996 entsteht im Juni/Juli die vierte Produktion "Karikatour", bei der erneut Günther Illi als Produzent tätig ist. Anfang September 1996 wird "Karikatour" veröffentlicht.

1997Neben ca. 70 Konzerten im Jahr 1997 schreibt Jakob wie schon das vergangene Jahr für die Jugendzeitschrift "dran" (und außerdem an einem blutrünstigem Roman) und geht vor allem viel ins Kino.
Volker wird endlich total bekannter und superechter richtig wirklicher Fernsehstar und tritt im Sommer für knapp 4 Monate in der ZDF-Sendung "701-die Show" täglich live als "Hausmeister Werner Schnitzler" auf. Er hat sogar eine eigene original ZDF-Autogrammkarte. Leider wird die Sendung aber wieder abgesetzt: Zu wenig Quote! Man muss im Grunde eigentlich doch nicht wirklich ein Fernsehstar sein, um glücklich zu werden, das ist irgendwie auch nicht so wichtig, das mit dem Fernsehen, ehrlich...

1998 ist nach 10 Jahren nonstop nimmzwei für knapp 2 Jahre erst mal Pause angesagt. Zur Begeisterung unserer Eltern machen wir endlich auch mal was Anständiges: Jakob arbeitet als Sozialpädagoge in einem Frankfurter Jugendhaus, um seine staatliche Anerkennung als solcher zu erhalten und sich beruflich zusammenschlagen zu lassen. Volker macht sein Referendariat als Grund- und Hauptschullehrer in Weinheim und ist jetzt beliebter Kinderstar mit vergangener Fernsehstarkarriere. Dennoch erscheinen in diesem Jahr zwei Tonträger von nimmzwei: Das Erstlingswerk "Wer fragt schon nach Senf?" erhält zum 10-jährigen Jubiläum die längst überfällige CD-Krone. Außerdem wird der "Pest of nimmzwei"-Sampler veröffentlicht, der einen Querschnitt über die bisherige nimmzwei-Geschichte bietet.

Januar 2000 fällt der extrem laute Startschuss für ein neues Kapitel von nimmzwei: die CD "intim 2000" wird veröffentlicht! Diesmal haben sich 5 Produzenten am Kreativprozess beteiligt und endlich sind wir als hessische Blödelbarden auch wieder mit neuer Bühnenshow live zu sehen, die diesmal aufwendiger und größer konzipiert wurde als jemals zuvor. Mit 70 Konzerten im Jahr 2000 touren wir endlich wieder durch die Lande und sind froh, die Bühne wieder unter unseren Füßen zu haben.

Ende 2000 entschließen wir uns, unserem eigentlichen Alter entsprechend ein weiteres Programm zusätzlich zu unserem regulären Live-Programm anzubieten, das wir im März 2001 das erste Mal aufführen: nimmzweilight- "anplackt määßisch" feiert Premiere und macht uns riesigen Spaß! Dieses Programm ist ein bisschen kleiner, ein bisschen feiner und bietet uns neben unserer regulären Show, die wir auch weiterhin spielen, einen etwas entspannteren Abend, weil wir dabei ohne die ganze Klamottenperückenbrillenumziehstresserei auskommen. Nur Jay & Schmittie mit zwei akustischen Gitarren und zwei Barhockern. Hat das Charme! Und zu unserer Überraschung ist es trotzdem witzig – und den ersten "Versuchspublikumsen" scheint es ebenso zu gehen. Häufig auftauchender Kommentar: "Völlig anders als das andere, aber irgendwie auch toll!" Na also! Endlich müssen wir auch keine Boxen mehr schleppen...- das hatten wir doch schon mal, oder...??? Alles wiederholt sich, nimmzwei wie früher, ohne Klamotten, Perücken und technischen Mega-Aufwand, Nostalgie pur, aber trotzdem anders als früher. Klasse! Unbedingt ansehen!!!! Wir machen das auch!

2002 sind wir endlich dem Wunsch nachgekommen und haben uns selbst und allen anderen zu unserem 15-jährigen Bühnenjubiläum eine Live-CD geschenkt: "superzwei live" heißt das Wunderwerk, auf dem ihr sage und schreibe 76 (!) Minuten unserer 3 1/2 stündigen "live & intim"-Show zu hören bekommt - und nicht nur das! Endlich könnt ihr allen beweisen, was sie verpassen, wenn sie nicht auf unsere Konzerte kommen...! Während des Jahres sind wir schon bereits feste dabei, für das kommende neue Programm und eine neue Studio-CD fleißig zu schreiben und zu arbeiten. Ach ja, und seit Oktober 2002 sind wir ja jetzt Radio-Comedy-Stars, wow! Sonntagmorgen mit uns im Ohr zum Gottesdienst fahren - was für ein Erlebnis! Allerdings bleibt dieses Vorrecht nur den Hessen vorbehalten bzw. allen, die FFH empfangen können. Und natürlich auch entsprechend früh aufstehen!

2003 Das Jahr startet richtig super und beginnt mit einem Schocker, denn wir müssen unseren guten Namen "nimmzwei" aufgeben und uns umbenennen. Viele hielten das erst nur für einen Scherz, aber leider war es bitterer Ernst. Ein bekannter Süßwarenhersteller hat auf juristischem Wege durchgesetzt, dass wir uns einen neuen Namen geben müssen, da die Verwechslungsgefahr zwischen den orangefarbenen Lutschbonbons und uns zu groß sei...! Deswegen bewegen wir uns seit 2003 nur noch in Superlativen und führen - passender Weise zu unserer Live-CD - seit 2003 unseren neuen Namen "superzwei" ein...! Wir hoffen sehr, dass ihr uns trotzdem noch kennt und uns treu bleibt; wir versprechen euch: Wir sind nach wie vor die Gleichen! Mehr zu der ganzen Geschichte könnt ihr hier nachlesen. Außerdem feiern wir in diesem Jahr gleich zwei Premieren: Wir schuften den megaheißen Sommer komplett durch und verzichten im Schweiße unseres Angesichtes auf Schwimmbäder oder dergleichen, um am 19. September 2003 " Die Rückkehr der Heiligen 2 Könige" geschehen zu lassen. Und wir kommen aus dem Feiern gar nicht mehr raus: Eine Woche später führen wir in Mylau unser völlig anderes "superzwei goes gottesdienst" - Programm das erste Mal auf. Außerdem arbeiten wir heftigst an der neuen CD-Produktion, die noch 2004 erscheinen soll...!

2004 Das ganze letzte Jahr 2003 und auch die erste Hälfte von 2004 war geprägt vom Warten. Warten auf...unsere lang angekündigte neue CD. Zunächst verschiebt sich die Veröffentlichung bei uns durch einen Trauerfall, dann gibt's wieder interne Terminschwierigkeiten mit den Produzenten, von denen sich einer dann mal ein Beinchen bricht oder mal eben eine Diplomarbeit schreiben muss. Unser Grafiker kriegt Pfeiffersches Drüsenfieber, dann gibt's ein paar neue Sachen mit dem Plattenlabel, die zu klären sind...! Wir touren zwischenzeitlich mit dem neuen Programm durch die Lande und dödeln auch so vor uns hin. Ab und zu machen wir uns und dem Rest der Mannschaft Druck, dass die CD doch nun endlich mal fertig werden muss...! Und so warten und warten und warten und warten wir und unsere Fans alle auch. Das verursacht diese peinliche Fragerei nach dem Erscheinen und den noch peinlicheren Antworten unsereseits (Äh, wir wissen nicht, wann sie kommt???). Doch endlich, im Oktober 2004, ein Jahr später als geplant, können wir endlich stolz verkünden: Sie ist da!!! Mittlerweile haben sich Hunderte von Vorbestellungen angehäuft, die wir innerhalb von 2 Tagen wegarbeiten, um endlich diese beknackte CD unter die Leute zu bringen. Trotz allem Stress hat sich das Warten extremst gelohnt, denn bei unserem neuen Baby glänzen sowohl die auditiven wie auch die visuelle Seiten aus allen Ritzen...! Ende gut, CD gut, alles Gute zum Ende des Jahres!

2005 Yes! Endlich erkennt die Welt, dass wir gut sind! Im März erhalten wir unsere erste offizielle Ehrung, den PROMIKON AWARD als beste Künstler des Jahres 2004. Na, das ist doch mal was, oder? Wir freuen uns wie die Blöden und nach der sehr feinen Laudatio von Urgestein Clemens Bittlinger dürfen im Mannheimer Rosengarten vor knapp 3.000 Leuten noch ordentlich abrocken. Nette Bilderchen zu dieser Ehrung kann amn übrigens hier bewundern. Ansonsten sind wir immer fleißig im Lande unterwegs und rocken den Rest der Republik.

2007 In diesem Jahr werden wir 20 Jahre alt und sammeln weiter: Dieses Jahr werden wir erneut mit einem Award ausgezeichnet! Der DAVID 2007 wird uns als als beste Kleinkünstler des Jahres auf der Promikon verliehen. Die Jury, die diesen Preis vergibt, besteht aus 600 verschiedenen Fachleuten der christlichen Musikszene - von Journalisten, Musikredakteuren, Produzenten, Verlagen, Musikern bis hin zu Veranstaltern! Das ist für uns eine echte Ehrung und gibt uns wirklich das Gefühl, dass wir noch nicht zum alten Eisen gehören. Das darf gerne so weitergehen mit den Awards, wir könnten uns dran gewöhnen, jedes Jahr auf der Bühne so ein Teil entgegen zu nehmen. Ein größeres Bild von der edlen Trophäe findet man hier. Abgesehen von diesem freudigen Ereignis ist von Ende 2006 ein weiteres Highlight zu vermelden: Wir hatten unser erstes Konzert in Österreich!!! Unglaublich, aber wahr! Nach 19 Jahren hat auch endlich das benachbarte Alpenland erkannt, dass es uns braucht. Wir hoffen sehr, dass nach diesem feinen Abend in Innsbruck nun bald noch weitere folgen werden...!
Neben den Konzerten schuften wir fleißig an neuem Material für... - na, was wohl? Was gibt's besseres, als ein 20-jähriges Jubiläum mit einem neuen Silberling zu krönen? Wir hoffen und beten inständig, dass wir das Neuwerk passend zu unserer groß angelegten Jubiläumskonzertmegaeventparty präsentieren können...!

Und punktgenau landet unsere schöne nagelneue "Meister der Herzen" auch wirklich brandfrisch an diesem Abend unter unserem Geschenkbaum!
Heißa! Unter den kompetenten Fingern von Daniel Jakobi entstand der mittlerweile 9. Tonträger von uns, der sich für uns extrem super anhört, im gesamten Prodktionsprozess trotz Stress fantastisch lief und natürlich wieder phänomenal bebildert wurde von unseren Chefs der Verpackung Pete Ruppert - Fotos und Jörg Steinmetz - Lay-Art. Das setzt unserem Jubiläum noch die Krone auf und dieses ganze Gesamtevent selbst macht uns so glücklich, dass wir noch bis 4:30 Uhr wach sind und immer wieder über diese grandiose Feier sinnieren...!

Highlights der Vergangenheit

1987 Am 14. November 1987 steht die Welt still: Unser erstes Konzert in Aachen. Unglaubliche 18 Zuschauern rauben uns den Atem und lassen uns den großen Traum erfolgreicher Popstars ganz realistisch erscheinen.

1989Kirchentag Berlin: Wir sind die Hauptdarsteller der Multimediashow FAN, die in Berlin von 8.500 Menschen in drei Tagen besucht und angesehen wird.

1991 - 1993Die Entklemm-Germany Tour mit der schwäbischen Kapelle "ONE WAY TICKET". Es gibt tatsächlich Musiker, die mindestens genauso bekloppt sind wie wir und mit uns gemeinsam von 1991-1993 einmal jährlich auf Tour gehen. Mit über 30 Konzerten und allein 1992 über 5.000 Besuchern stellt dieses Konzertprogramm für uns jedes Jahr einen Höhepunkt dar.

1996Celebration- Festival im Glaspalast Sindelfingen. Wir spielen im Programm direkt vor DC Talk und Michael W. Smith. Über 7.000 Leute feiern uns und wir mit. Überwältigend, so eine Menschenmasse vor sich zu sehen.

1997Richtig spannende Momente haben wir am 31.05.1997 in Bad Dürheim. Nachdem wir aufgebaut haben, stellen wir nämlich fest, dass Volker den DAT-Player mitsamt der Playback-Cassette vergessen hat. Es ist 18.00 Uhr und der DAT-Player mit Tape ist ca. 240 km entfernt - in Schriesheim. Was jetzt? Für über die Hälfte des Konzertes sind wir auf das Tape angewiesen. Aber alles ist möglich, wenn man tolle Frauen hat! Evelyn (die Frau von Volker) schwingt sich ins Auto und heizt in 2 Stunden in die Weltstadt Bad Dürheim - Öfingen und läuft exakt zum Veranstaltungsbeginn um 20.00 Uhr mit DAT-Player und Tape siegessicher im Saal ein. Im gleichen Jahr haben wir einen weiteren Adrenalin-Höhepunkt: 29.6.1997 - Schlotheim. Dort knallt uns während des Aufbaus bei der Lichtanlage das Netzgerät durch. Wir haben zwar relativ schnell raus, wo der Fehler liegt. Allerdings: wie soll man löten, wenn man muss, aber kein Lötgerät hat? Und in Schlotheim einen Lötkolben aufzutreiben, stellt sich als eine nahezu unlö(t)sbare Aufgabe heraus...! Schließlich ist auch nach dem Löten und 5-maligem Auf- und Zuschrauben der Lichtanlagensteuerung klar, dass das Netzgerät nicht mehr zu retten sei. Also: wir brauchen ein neues Netzgerät. Nach 1 ½ Stunden Verspätung können wir dann endlich starten. Allerdings fliegt uns im Laufe des Abends ca. 4 mal die Sicherung raus, der Regen trommelt dazu so laut auf das Glasdach, dass die Leute nichts mehr verstehen. Schließlich fällt eine ¼ Stunde nach dem Ende der Veranstaltung in ganz Schlotheim der Strom aus, sodass wir bei Kerzenlicht (!) abbauen müssen. Nie war der Abbau so romantisch wie damals...!

2000Nach dem grandiosen Comeback stehen wir beim Jesus-Tag im Mai 2000 in Berlin vor ca. 30.000 Menschen. Wer genau war jetzt noch mal Michael Jackson?

2001Zum Jahresausklang noch einmal richtig was auf die Fresse: Wir spielen am 28.12.2001 in Göttingen - und es wäre einfacher zu schreiben, was an diesem Tag geklappt hat. Das Desaster beginnt mit der Feststellung, dass unser Lichtmann das Dimmerpack vergessen hat. Ohne das lässt sich unser Licht nicht steuern. Zwischen Weihnachten und Neujahr - eigentlich die beste Zeit, um schnell noch so was aufzutreiben...! Nach stundenlangen Telefonsuchaktionen haben wir endlich eine Firma gefunden, die uns ein Dimmerpack bringen kann. Doch leider funktioniert es nicht mit unserem Licht! Noch mal kurz ein bisschen telefoniert - das macht man ja gerne um die Jahreszeit - und schließlich geht's dann doch. Die Leute stehen bereits 1 Stunde vor der Tür und skandieren, dass sie endlich rein wollen! Okay, wir öffnen die Türen und legen mit 1 ½ Stunden Verspätung los. Doch kurz vor dem Showbeginn stellen wir fest, dass sich die Nebelmaschine - warum auch immer - nicht vom Lichtpult aus steuern lässt, wie es eigentlich sein sollte. Kurzerhand setzen wir jemand an die Bühne, der das Teil per Hand bedienen soll. Doch leider gibt sie nach den ersten Nummern total den Geist auf und keinen Nebel, sondern nur noch eine ölige, schmierige Soße von sich. Die gesamte Bühne ist spiegelglatt und Jakob haut sich mehrmals so richtig schön auf die Fresse, einmal knallt er mitsamt Gitarre schreiend in den Bühnenvorhang. Na ja, wer braucht schon Nebel? Wir improvisieren und bauen kleine Putzübungen ins Programm ein, um die Bühne wieder begehbar zu machen. Ganz schön viel für einen Abend, was? Quatsch, einer geht noch: In der Pause ereilt uns die überraschende Nachricht, dass Jugendliche kurz vor Pausenbeginn unsere Plattentischkasse gemopst haben, inklusive der letzten DM. Jetzt ist auch das egal, denn ab 2002 zählt ja eh nur noch Euro, oder? Trotzdem, es war ein klasse Abend (mal von den kleinen Patzern abgesehen!) und irgendwie ein ganz besonderer Jahresausklang...!

2004Einen kleinen Leckerbissen gibt's für uns am Ende des Jahres 2004: Wir gestalten das Programm der Weihnachtsfeier einer Zeitarbeitsfirma gemeinsam mit den Rodgau Monotones, den großen Idolen unserer Jugend. Abgesehen davon, dass wir die Musik dieser hessischen Szeneband lieben, weil sie uns gerade auch in unseren Anfängen sehr stark inspiriert haben, genießen wir vor allem die gemeinsame Zeit im Backstagebereich. In wirkliches Highlight für uns - auch wenn die Veranstaltung sehr privat bleibt und unsere Fans diesen Spaß leider nicht mit uns teilen können...! Aber für uns ist dieser Abend ohne Frage einer der Highlights unserer Geschichte!

2005Der Kirchentag in Hannover stellt zweifellos den diesjährigen Höhepunkt für uns dar. Wir stehen beim Power of Love-Festival zusammen mit Beatbetrieb, Sarah Brendel, Claas P. Jambor und Allee der Kosmonauten vor ca. 20.000 Leuten auf der Bühne und feiern mit ihnen. Das war wirklich nett und zeigte uns einmal mehr, dass es wirklich Spaß machen kann, berühmt zu sein. Leider waren die Leute aber nicht nur wegen uns gekommen...! Trotzdem eine Riesengaudi, vor allem die kleine Wasserschlacht-Party auf der Bühne, die wir uns mit Claas P. Jambor und Michael Janz von Beatbetrieb lieferten...! Nette Bilder zu diesem Monumetalereignis unserer Geschichte findet man übrigens hier.
2007Ohne Frage: Dieser Abend im November 2007 gehört zu den geilsten und schönsten, die wir bisher hatten! Nach einem 3/4 Jahr Vorbereitung, extremen Stressfaktor vorher schenken wir uns und einer ausverkauften Hütte in Heidelberg dieses Megaevent zu unserem 20-jährigen Bühnenjubiläum. Neben den vielen Freunden und Fans beglücken uns außerdem noch liebe Kollegen mit netten Worten & Gesängen! Auf den Abend genau landet außerdem noch unser neuer Silberling "Meister der Herzen", was uns zusätzlich noch Freudentränen in die Augen treibt. Und weil der Abend so klasse war, machen wir auch gleich noch ne DVD davon! Die kommt aber - wie leider immer bei uns, doch diesmal ohne unsere Schuld - sehr spät auf den Markt, ist aber dennoch (oder gerade deshalb?) sehr anmutig geworden...! Die Bilder zum Event finden sich hier, der erwähnte Bildtonträger ist hier bestellbar.




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